Musik- und Kongresshalle Lübeck - 8. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck


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8. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck

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8. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck

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  • So 18.06.2017 11:00
  • Konzertsaal
  • Konzert

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck
8. Sinfoniekonzert – Viel Licht, starker Schatten
Anja Bihlmaier, Dirigentin; Martina Filjak, Klavier

Johannes Brahms (1833-1897) - Tragische Ouvertüre op. 81
Ludwig van Beethoven (1770-1827) - Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op.37
Antonín Dvořák (1841-1904) Sinfonie Nr. 8 G-Dur op.88


„Wo viel Licht ist, ist starker Schatten“, schrieb einst Goethe – und bezog sich damit nicht nur auf physikalische Phänomene. In Beethovens Klavierkonzert Nr.3 wird das einander bedingende Nebeneinander von Licht und Schatten besonders deutlich. Es ist das einzige Klavierkonzert in Moll, das Beethoven schrieb. Es begibt sich im ersten Satz in die düsteren Gefilde, die auch Mozarts Klavierkonzert in c-Moll prägen. Der zweite Satz jedoch legt sich mild tröstend wie Balsam auf die gequälte Seele und galt den Zeitgenossen damals als Beweis dafür, dass das Pianoforte durchaus zu zartem Ausdruck sanfter Gefühle in der Lage ist, was zu jener Zeit noch angezweifelt wurde.

Die Tragische Ouvertüre von Johannes Brahms wiederum erhielt ihren Titel ebenfalls aus dem Charakter des Kontrastes heraus. Brahms schrieb sie zur gleichen Zeit wie seine Akademische Festouvertüre im Sommer 1880 in Bad Ischl und bemerkte über die sich ergänzenden Ouvertüren: »Die eine lacht, die andere weint.« Ursprünglich nannte er das ernste Werk »Dramatische Ouvertüre«, fand dann aber selbst, dass er damit den Ton des Stückes nicht so recht getroffen hatte. Das Tragische an sich war vielmehr Gegenstand des Werkes, das insbesondere durch die Besetzung mit Posaune und Tuba einen festlich-finsteren Anstrich bekommt.

Umso poetisch lächelnder und lichtdurchflutet wirkt dagegen die 8. Sinfonie von Antonín Dvořák, der die Inspiration zu diesem Werk angeblich aus der Schönheit der Landschaft rund um seinen böhmischen Sommersitz schöpfte. Er selbst unterstrich seine Absicht, „ein von meinen anderen Symphonien verschiedenes Werk zu schreiben, mit individuellen, in neuer Weise ausgearbeiteten Gedanken“. Dies gelang ihm: reich an musikalischen Einfällen und stark dem böhmisch-folkloristischen Stil verpflichtet, wurde die 1890 in Prag uraufgeführte Sinfonie zu einem seiner meistgespielten Werke und wegen des großen Erfolges in England sogar die „Englische“ genannt.

Veranstalter: Theater Lübeck

Karten gibt es im Vorverkauf für 18,60 € bis 36,20 € inkl. Vvk-Gebühren bei tips&TICKETS und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Einführungen für das Konzertpublikum finden eine Stunde vor Konzertbeginn statt.

Die musikalische Kinderbetreuung findet in Kooperation mit der Musik- und Kunstschule Lübeck und mit freundlicher Unterstützung der Musik- und Orchesterfreunde Lübeck e.V. statt.