NDR Elbphilharmonie Orchester
6. NDR-Sinfoniekonzert - Petr Popelka & Christiane Karg

Do 07.04.2022 19:30 MUK - Konzertsaal

Christiane Karg

NDR Elbphilharmonie Orchester
6. Sinfoniekonzert – Petr Popelka & Christiane Karg
Petr Popelka, Dirigent; Christiane Karg, Sopran; NDR Elbphilharmonie Orchester

Carl Maria von Weber - Ouvertüre zu „Oberon"
Gustav Mahler - Rückert-Lieder
Franz Liszt - Les Préludes
Richard Wagner - Ouvertüre und Venusberg-Bacchanal aus "Tannhäuser"

In der Spielzeit 2019/20 war Petr Popelka der erste Gewinner des Dirigentenstipendiums der Akademie des NDR Elbphilharmonie Orchesters. Nun kehrt der bereits international arrivierte Tscheche ans Pult zurück. In der Zwischenzeit hat er seinen Chefposten beim Norwegischen Rundfunkorchester Oslo angetreten. Für das Comeback in Norddeutschland hat Popelka ein stimmiges Programm mit einflussreichen Vertretern der musikalischen Romantik zusammengestellt.

Für Richard Wagner, den Revolutionär der deutschen Oper, waren Carl Maria von Weber und Franz Liszt wichtige Vorbilder. Für Gustav Mahler wiederum wurde Wagner zu einer prägenden Figur, wobei auch die Opern Webers einen Stammplatz in seinem Repertoire als Dirigent hatten. Popelka lässt die vier Komponisten nun direkt aufeinandertreffen.

Los geht’s mit Webers Ouvertüre zu seiner letzten Oper „Oberon", die - abgesehen vom packenden Eröffnungsstück - stets im Schatten seines berühmten „Freischütz" stehen muss. Da half auch eine gut gemeinte Bearbeitung durch Mahler nichts. Letzterer hinterließ mit seinen fünf Liedern nach Texten von Friedrich Rückert ein berührendes Kompendium seiner Kunst, das mit der Nummer „Ich bin der Welt abhanden gekommen" zugleich zum Inbegriff der Mahler'schen Weltflucht-Ästhetik wurde. Im Konzert mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester interpretiert die gefragte deutsche Sopranistin Christiane Karg diese Lied-Juwelen.

Die beiden Künstler-Freunde Liszt und Wagner bestimmen dann die zweite Konzerthälfte: Ersterer mit der ambitionierten Sinfonischen Dichtung „Les Préludes", deren Missbrauch als Erkennungsmelodie für den Wehrmachtsbericht im „Dritten Reich" fatal rufschädigend gewirkt hat; letzterer mit visionärer Musik aus der Oper „Tannhäuser", die mit ihrer aufgeheizten Chromatik in der Orgie des „Venusberg-Bacchanals" einen handfesten Skandal anzettelte.

Veranstalter: Norddeutscher Rundfunk, Hamburg

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Für alle Veranstaltungen in der MUK gelten die derzeitigen Sicherheits- und Hygienestandards.

Einführungen für Konzertbesucher:innen finden - wenn die Corona-Situation es zulässt – jeweils eine Stunde vor Beginn statt.

Foto: © Gisela Schenker

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